Donnerstag, 09. September 2010
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Tag 2 - Rodachtal und südlichster Punkt  
 
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Interviews, Interviews

Heute hieß es für unsere "Süd-Naturathloner" früh aufstehen. Bereits um 07:00 Uhr war der Besuch im Naturparkinformationszentrum Spechtsbrunn angesagt. Landrat, Bürgermeister, Filmteams und Journalisten empfingen die Sportler. Manch einem fiel das Lächeln in die Kameras noch schwer, aber auch das wurde von Minute zu Minute besser. Nach einer Tasse Kaffee war die Müdigkeit überwunden. Sachkundig wurde das Radlerteam und Begleiter vom Landrat besonders über den Rennsteig informiert. Anschließend hatten alle die Gelegenheit sich in dem sehr interessanten Infozentrum umzusehen. Nachdem auch die Interviewwünsche erfüllt waren, schickte der Bürgermeister die Mannschaft auf die Tagesetappe. Es waren rund 200 km durch abwechselungsreiche Landschaften zurückzulegen. Im Gegensatz zum Vortag war es heute trocken und immer häufiger ließ sich die Sonne blicken.
Nach ca. 80 km wurde der 1. Medienpunkt bei Streufdorf angesteuert. Unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, direkt auf dem Kolonnenweg wurden die Natuathleten von den beiden Bürgermeistern der Gemeinden Streufdorf und Seßlach herzlich begrüßt.
Die Bürgermeister berichteten den Sportlern sehr ausführlich über das alltägliche Leben mit der Grenze. Erst im Laufe der Gespräche wurde den Radfahrern deutlich, was es bedeutete in dem System der ehemaligen DDR leben zu müssen. Besonders die jüngste Athletin Lena Dörris (20) war stark beeindruckt von dem was sie sah und hörte.
15 Jahre nach der deutschen Einheit hat sich auch hier die Natur das zurückgeholt, was ihr genommen wurde. Die Spuren der Trennung sind fast nicht mehr sichtbar, lediglich der Kolonnenweg ist noch deutlich erkennbar. Der "Grüne-Band-Experte" des Bundesamtes für Naturschutz, Dr. Rieken sowie Dr.Frobel vom BUND erläuterten den Anwesenden die Besonderheiten der Entwicklung von Fauna und Flora.

In der Zwischenzeit sind zwei unserer Naturathleten weiter gefahren, um den südlichsten Punkt am Grünen Band zu finden. - Dass sie erfolgreich waren, kann man in einer der aktuellen Meldungen sehen.
Gestärkt durch eine Brotzeit mit einheimischen Produkten wurden die anderen Sportler auf die vor ihnen liegenden ca.120 km geschickt. Der Treffpunkt mit der "Südpunkt-Expedition" klappte einwandfrei.

Nach der sehr anstrengenden Tagesetappe über den Rennsteig und durch die schöne Rhön trafen die Naturathleten am Abend erschöpft, aber zufrieden am Übernachtungsort Birx ein. Wieder eine kurze Nacht vor sich, freuten sich alle auf die 3. Etappe.


 
Galerie: tour-s2
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