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| Frühstück im Pahlhuus |
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Nach kurzer Nacht wurden um 5:30 Uhr noch einmal die Räder gecheckt. Punkt sechs Uhr rollten wir zunächst zum Pahlhuus. Die netten Naturschützer von der Biosphärenreservatsverwaltung Schaalsee hatten hier schon ein echtes Sportlerfrühstück zubereitet, denn heute standen knapp 300 km auf dem Tagesprogramm. Während Birger, Klaus und Andre die ersten Kilometer in Angriff nahmen, besuchten Marika, Sarah und Sebastian noch die sehr informative Naturausstellung zum Biosphärenreservat. Hier bekamen sie auch die Regionalmarke für die örtlichen Produkte als Souvenir vom Biosphärenreservat Schaalsee überreicht.
Doch auch für die letzten von uns wurde es um 7:45 Uhr Zeit, sich auf die Strecke mit dem VW-Sportler-Bus zur Staffelübergabe zu machen.
Heute morgen war es trocken und sehr kalt. Der Herbst ist da. Die Sportler froren bis endlich die Sonne ihre Wärme schickte. Beim Wetter wechselten sich Sonne und Wolken ab, so dass sich der herbstliche Eindruck verbunden mit der Laubfärbung weiter verstärkte.
Die symbolische Übergabe des Naturathlon-Staffelstabes fand in der Dorfrepublik Rüterberg direkt an einem der schönsten Elbabschnitte im Naturpark Mecklenburgisches Elbtal statt.
Das war eine beeindruckende Landschaft. „Ich habe noch nie gesehen, wie ein so großer Fluss sich durch eine Auenlandschaft schlängelt,“ schwärmte Andre. Entlang der Elbe ging es weiter über den Elberadweg bis Lütkenwisch, wo die Fähre nach Schnackenburg übersetzt. Hier verlassen die Sportler die wunderbare Elblandschaft in südlicher Richtung. Beim Arendsee gab es eine zünftige Sportlermahlzeit am Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr Schrampe.
Hier trafen wir zwei „Botschafter“ der EU-Kommission, die im Auftrag des Europäischen Parlaments den Deutschen Teil des Eisernen Vorhangs abfuhren, fotografierten und die beste Route für einen Radweg von der Bahrendsee bis zur Adria auskundschafteten. Vielleicht eine Herausforderung für den Naturathlon 2008?
Vom Arendsee ging es weiter durch die uralte Kulturlandschaft der Altmark. In der Dumme Niederung bekamen Birger, Klaus und Andre noch einmal einen intensiven Eindruck einer Feuchtgebietslandschaft. Mittlerweile stieg die Temperatur auf knapp 24 Grad und das Sonnenlicht färbte diese außergewöhnliche Landschaft sehr fröhlich.
In Dahrendorf fand die nächste Staffelübergabe statt.
Von dort ging es weiter durch den Drömling bis zum Schloss Kunrau, wo wir von vielen Menschen schon sehnsüchtig erwartet wurden. Der Fremdenverkehrsverein lud uns zu einem Imbiss ins Schloss ein, den wir dankend annehmen. Wir sitzen mit allen an einer scheinbar nicht enden wollenden Tafel und tauschen die Streckenerlebnisse aus.
Es war eine sehr schöne aber anstrengende Strecke, weil wir fast die ganze Zeit Gegenwind hatten. Vom Fremdenverkehrsverein bekamen wir als Souvenir eine Stadtflagge und eine Musik-CD. Der Naturpark Drömling überreichte uns einen Korb mit Honig und vom Biber angeknappertes Weidenholz. Die Ortsgruppe des BUND gaben uns jeder ein Tütchen mit Wildblumen-Samen, damit wir diese auf dem Weg wieder in die Natur aussäen. Dann ging es in die Unterkunft nach Wolfsburg, wo uns der Sponsor, VW-Nutzfahrzeuge, zum Abendessen eingeladen hatte. Es war das der letzte schöne Tag im September.
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