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| Start Team Nord in Priwall |
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Gegen 14:00 Uhr übernahmen die vier Sportler und die zwei Sportlerinnen ihre Fahrräder und stellten sie auf ihre Körpergrößen ein. Freundlicherweise stellten die Mitarbeiter des Naturfreundehaus am Priwall ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, weil es der Regengott einfach zu gut gemeint hatte. Aber kurz vor 15:00 Uhr hörte der Regen auf und so machten sich die Naturathleten in Begleitung von Staatssekretär Dr. Harald Stegemann aus Mecklenburg-Vorpommern, dem Referatsleiter Schmidt-Moser aus dem Umweltministerium Schleswig-Holstein, und dem Fachbereichsleiter aus dem BfN, Dr. Reiner Blanke, zum Ostseestrand in Travemünde-Priwall. Dort nahmen sie die typischen Souvenirs für die große Reise mit: Ein Glas Meerwasser, ein Becher Braunalgen mit Sand und ein Holzbrettchen aus FSC-Holz aus dem Lübecker Stadtwald.
Um Punkt 15:45 starteten dann alle Sportler vom alten Grenzstein in Richtung Dassower See. Der Himmel brach auf und bei Sonnenschein und Windstärke 3 bis 4 ging es durch eine wunderbare Feuchtgebietslandschaft. Beklommen berichten die jungen Sportlerinnen und Sportler erzählen von ihrem Besuch im Grenzmuseum Schlagsdorf, in dem verschiedene Befestigungs- und Grenzschutzanlagen der früheren innerdeutschen Grenze gezeigt werden. „Die Minenfelder waren schrecklich“, berichtet Klaus von Borstel. „Ich war über die Perfektion geschockt. Was die alles gemacht haben, um die Menschen voneinander zu trennen...“.
Die Schönheit der hügeligen Landschaft und die friedlichen Dörfer mit ihren reetgedeckten Häusern brachten die Naturathleten aber bald wieder auf andere Gedanken. „Auf dem Kopfsteinpflaster hat es zwar ganz schön gerattert, aber das gehört einfach dazu“, erzählt André Schällig und schwärmt vom herrlichen Sonnenuntergang zwischen dunklen Schauerwolken und klarem blauen Himmel. Nach dem Abendessen geht es bald in’s Bett – am nächsten Morgen wird es früh weitergehen!
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