Gestartet wird der zweite Tag im Süden an der Stelle, an der 1990 der Rennsteig nach 40 Jahren deutscher Trennung wieder eröffnet wurde: beim Naturparkinformationszentrum Spechtsbrunn (Thüringisches Schiefergebirge).
Jetzt geht es bergab und südwärts auf dem Main-Lion-Radweg, dann bei Schauberg wieder über einen Bergrücken und dann nach Sonneberg an der Deutschen Spielzeugstraße.
Nächstes Ziel ist der Froschgrundsee mit seinen bizarren Figuren im Wasser. Hauptpunkt des heutigen Tages ist das Entwicklungsgebiet im Rodachtal. Hier funktioniert die grenzübergreifende Zusammenarbeit hervorragend, sowohl beim Erhalt der Kulturlandschaft als auch bei der Einrichtung von Naturschutzgebieten und Wanderwegen beiderseits des Grünen Bandes.
An der Wüstung Billmuthhausen vorbei erreichen die Sportlerinnen und Sportler mit dem Ort Käßlitz den südlichsten Punkt auf ihrer Tour - der südlichste Punkt des Grünen Bandes liegt nur einen Kilometer weiter in unzugänglichem Gelände.
Von hier geht es abwechselnd links und rechts des Grünen Bandes wieder nordwärts.
Jetzt gelangen unsere Naturathleten in das Thüringische Grabfeld. Sommerorchideen, Trockenrasen, Feuchtwiesen und Vorwaldstufen kennzeichnen dieses Gebiet, genau so wie die beiderseits der Grenze vorherrschende Fachwerkbauweise.
In dieser Region stehen auch noch viele ehemalige Grenztürme als Mahnmale und wir kommen an einigen Grenzmuseen vorbei (Alsleben, Behrungen, ehemalig. Grenzübergang Eußenberg - Henneberg). Bei dem letztgenannten Grenzübergang wurde die Goldene Brücke errichtet, bei dem auch der Friedenswanderweg entlang des Grünen Bandes beginnt.
Die Tagesroute führt noch einige immer länger werdende Kilometer weiter, bis Frankenheim.
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